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Familie und Kinder

Tipps der jufa für die Osterferien zu Hause

Auch über Ostern gelten weiterhin uneingeschränkt die Weisungen des Bundes: Wir sollten wenn immer möglich zu Hause bleiben und die Abstands- und Hygienemassnahmen beachten. Versammlungen von merh als fünf Personen sind verboten. Der Corona-Shutdown stellt eine Herausforderung für die Gesellschaft dar. Umso mehr über Ostern. Die jufa hat wertvolle Tipps für Sie zusammengefasst, welche Ihnen und Ihrer Familie helfen, die Ostertage sinnvoll von zu Hause aus zu gestalten. 

Die Tipps für erholsame Osterferien finden Sie hier. Beachten Sie an dieser Stelle auch die vielen weiteren Angebote, Tipps und Informationen rund das Zusammenleben mit und in der Familie. 

Die aktuelle Situation in der Schweiz stellt uns alle vor grosse Herausforderungen. Gerade Familien müssen sich aufgrund der Schulschliessungen sehr flexibel zeigen und ihren Alltag neu organisieren. Hinzu kommen Ängste und Sorgen, sowohl bei Kindern als auch bei den Eltern.

Finden Sie hier wertvolle Tipps für Sie als Eltern und für Ihre Kinder. 

Was Kinder jetzt brauchen

Extra viel Zuwendung für Ihre Kinder
Kinder reagieren auf Stress oft mit Rückzug, Wut, Ängsten, sie sind plötzlich sehr anhänglich oder machen auf einmal wieder ins Bett.

Zeigen Sie Verständnis für die Reaktionen Ihres Kindes, in dem Sie sich Zeit nehmen für seine Sorgen, ihm zuhören und ihm viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken

In schwierigen Zeiten brauchen Kinder erst Recht viel Liebe und Zuwendung Ihrer Eltern.

Alltagsstruktur vermittelt Sicherheit
Für die Kinder sind verbindliche, sich wiederholende Abläufe wichtig, sie geben ihnen Sicherheit. Sorgen Sie daher für einen geregelten Alltag mit fixen Zeiten fürs Aufstehen und Schlafengehen sowie für die Mahlzeiten.

Ebenso wichtig sind Rituale, z.B. vor dem Einschlafen oder bei den Mahlzeiten. Kreieren sie mit den Kindern neue Familienrituale, die Ihren Zusammenhalt noch mehr festigen.

Spiel und Entspannung
Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich beim Spielen drinnen und draussen aktiv und kreativ zu betätigen. Lassen Sie aber auch Raum für freie Zeit, in der das Kind selbst Ideen finden oder auch einfach mal nichts tun kann.

Informationen kindgerecht vermitteln
Für die Kinder ist es wichtig, auf ihre Fragen Antworten zu bekommen. Geben Sie keine Antworten wie „dafür bist du noch zu klein“ oder „das verstehst du nicht“. Damit bewirken Sie schlimmstenfalls, dass mögliche bestehende Ängste des Kindes noch grösser werden. Beantworten Sie die Fragen Ihres Kindes in einer einfachen, dem Alter angemessenen Sprache. Informieren Sie sich allenfalls selbst vorgängig bei einer sicheren Quelle (z.B. auf der Homepage des Bundesamtes für Gesundheit).

Auf folgendem Link finden Sie ein Video, welches Sie dabei unterstützen kann, Ihrem Kind das Corona-Virus zu erklären:

Coronavirus kindgerecht erklärt

Was Eltern jetzt brauchen

Sich informieren - aber richtig
Aktuell können wir rund um die Uhr Neuigkeiten zur Verbreitung und Bekämpfung des Corona-Virus erhalten. Die Flut an Informationen führt aber nicht zwingend zu einem Wissenszuwachs, sondern fördert möglicherweise die Verunsicherung. Besser ist es, sich zu fest gelegten Zeiten 1 – 2 x pro Tag zu informieren. Achten Sie darauf, Ihre Informationen bei seriösen und vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen. Begrenzen Sie generell die Zeit, die Sie täglich vor dem Fernseher, im Internet oder in den Sozialen Medien verbringen.

Anderen helfen – ein gutes Gefühl
Unterstützen Sie Ihre Nachbarn oder andere Menschen in Ihrer Nähe im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Dies kann ein Anruf bei Bekannten sein mit der Frage nach deren Befinden oder auch das Angebot von Unterstützung an Menschen aus der Risikogruppe. Zusammen an einem Strick zu ziehen schafft Solidarität und gibt uns das Gefühl, der komplexen Situation weniger ausgeliefert zu sein.

Alltagsstruktur aufrecht erhalten
Was für die Kinder gut ist, kann auch uns Erwachsenen nicht schaden. Behalten Sie Ihre gewohnte Alltagsstruktur bei. Stehen Sie auf und gehen Sie ins Bett zu gewohnten Zeiten. Erledigen Sie wie sonst auch alltägliche Pflichten. Vielleicht haben Sie nun mehr Zeit für einen ausführlichen Frühlingsputz oder die Gartenarbeit. Alltagsarbeiten im Haushalt lenken ab von negativen Gedanken und bestärken das Gefühl von Normalität.

Soziale Kontakte pflegen
Die Massnahmen des Bundes zwingen uns dazu, unsere sozialen Kontakte stark einzuschränken. Für uns Menschen als soziale Wesen bedeutet dies eine grosse Herausforderung. So müssen wir nun vermehrt auf das Telefon sowie die sozialen Medien auszuweichen. WhatsApp, E-Mail, FaceTime oder Skype sind Alternativen zum persönlichen Kontakt. So könnte man z.B. statt des Treffens in der Stammbeiz das Feierabendbier gemeinsam via Skype vor dem Bildschirm trinken. Auch hier gilt die Devise: kreativ bleiben und neue Wege suchen.

Bleiben Sie in Bewegung – bleiben Sie aktiv
Wir sind alle aufgefordert, vermehrt zu Hause zu bleiben. Da besteht die Gefahr träge zu werden. Doch Bewegung unterstützt und stärkt die Immunabwehr sowie die psychische Stabilität. Ideen für Fitness, Yoga oder Meditation zu Hause gibt es aktuell zuhauf auf YouTube und anderen sozialen Kanälen. Gehen sie 1x täglich nach draussen, sei es zum Joggen, Velofahren oder Spazierengehen. Frische Luft und Sonne wirken sich ebenfalls positiv aufs Immunsystem aus. Achten Sie dabei auf genügend Distanz zu anderen Personen, welche sich ebenfalls draussen aufhalten.

Weitere Links zum Thema:

SOS-Kinderdorf

Info Coronavirus BAG 

Hilfreiche App für Eltern: parentu (im App Store oder auf GooglePlay erhältlich, auch in verschiedenen Sprachen); weitere Infos auch auf www.parentu.ch.

Für weitere Fragen stehen wir von der jufa Ihnen jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns zu Bürozeiten unter der Nummer 041 440 62 88 oder jederzeit per E-Mail auf jufa@ebikon.ch

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