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Geschichte

2015

Haus Känzeli

Das Haus Känzeli wird totalsaniert. Es entstehen in Zusammenarbeit mit der Spitex Rontal plus der neue Spitexstützpunkt, eine Kurzzeitpflegeabteilung und betreute Alterswohnungen.

2011

Nach dem zwei Jahre dauernden Abklärungsprozess entscheiden sich 70 Prozent der Ebikonerinnen und Ebikoner am 27. November 2011 gegen weitere Fusionsabklärungen bzw. gegen die Ausschaffung eines Fusionsvertrages mit der Stadt Luzern und den Gemeinden Adligenswil, Emmen und Kriens. Auch die Gemeinden Adligenswil und Kriens steigen zu diesem Zeitpunkt aus den Verhandlungen aus; einzig die Stadt Luzern sagt JA zu Fusionsverhandlungen.

Emmens Bevölkerung hat im März 2012 ebenfalls mit 53,6 Prozent Nein den Weg Richtung Starke Stadtregion Luzern abgebrochen. 

2009

An der Abstimmung vom 17. Mai entscheidet sich das Ebikoner Stimmvolk, in den Abklärungsprozess zum Projekt "Starke Stadtregion Luzern" miteinzusteigen. Zusammen mit den Gemeinden Adligenswil, Emmen, Kriens, Luzern und Littau will man mit diesem Schritt herausfinden, in welcher Form das wirtschaftliche Zentrum Stadtregion Luzern gestärkt werden kann.

2008

Jugendhaus phönix

Ende August wird das neu gestaltete Gemeinschaftsgrab eingeweiht. Nach einem mehrstufigen Wettbewerb für junge Kunstschaffende erhält schliesslich die Künstlerin Barbara Jäggi den Zuschlag für ihr Projekt "Fächer".

Zu Beginn des Jahres wird das neue Jugendhaus von seinen jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern in Betrieb genommen. Seinen Namen erhält das Jugendhaus von einem Ebikoner Drittsekschüler, dessen Vorschlag die Jury überzeugt.

Die offizielle Eröffnung des phönix findet dann Ende Juni statt. Der neue Vorsteher des Ressorts Bildung, Ruedi Kaufmann, wird Götti des Jugendhauses phönix.

2007

Am 13. Dezember findet zum letzten Mal eine Gemeindeversammlung statt. Dies, nachdem die Ebikoner Bevölkerung sich an der Urne gegen einen Einwohnerrat und für das zukünftige Urnenverfahren entschieden hat.

Am 25. November entscheiden sich die Ebikoner Stimmberechtigten für die neue Gemeindeordnung. Diese ist ab dem 1. Januar 2008 gültig und regelt insbesondere die Aufgabengebiete und Pensen der Gemeinderäte neu.

Endlich kann mit dem Bau des neuen Jugendhaus begonnen werden.

2006

Die Bevölkerung von Ebikon sagt zum vierten Mal Nein zu einem Einwohnerrat. Neu wird das Urnenverfahren von einer gemeinderätlichen Spezialkommission in die neu auszuarbeitende Gemeindeordnung aufgenommen.

Das Ebikoner Stimmvolk sagt Ja zum Bebauungsplan "EbiSquare" und ebnet somit dem Grossprojekt "EbiSquare" den Weg. So soll auf einer Landreserve der Schinder Aufzüge AG auf einer Fläche von 70'000m2 ein Erlebnis- und Einkaufszentrum mit Gesundheits- und Freizeitwelt mit Schulungs- und Kulturräumen sowie Alterswohnungen und einem Hotel enstehen.

Knapp 57% aller Luzernerinnen und Luzerner stimmen dem Autobahnzubringer Rontal zu. Dieser soll voraussichtlich 2011 in Betrieb genommen werden.

2003

Das neue Gemeindehaus

Im Mai 2003 zieht die Gemeindeverwaltung ins neue Gemeindehaus. Finanzabteilung, Gemeindeammannamt, Präsidialabteilung, Schulverwaltung, Sozialamt und Umwelt und Sicherheit sind unter einem Dach vereint. Ebenfalls im neuen Gemeindehaus befinden sich die Büros der ARA Rontal und der Zivilschutzstelle ZSO Rontal (Kostenpunkt: 12,1 Millionen Franken).

Yvonne Schärli wird in den Regierungsrat gewählt.

2002

Yvonne Schärlis Wahl zur Grossratspräsidentin wird gefeiert.

Gemeinderätin Yvonne Schärli präsidiert als Grossratspräsidentin den Kantonsrat.

Der Jugendtreff Lindenhof brennt nieder.

2000

Im Alter von 83 Jahren stirbt der weltberühmte Künstler und Forscher Dr. h. c. Walter Linsenmaier.

1997

Das Einkaufszentrum MParc mit einer Verkaufsfläche von 10'000 Quadratmetern wird eröffnet (Kosten: 55 Millionen Franken).

1995

In Rathausen werden neue Wohnheime feierlich eingeweiht.

1994

Haus Höchweid

Das regionale Alters- und Pflegeheim Höchweid wird eingeweiht (Kostenpunkt: 29,7 Millionen Franken).

Der Ebikoner Rolf Friedrich wird zum Grossratspräsidenten gewählt.

1993

Ebikon feiert sein 1100-jähriges Jubiläum.

Die Unterführung nach Buchrain wird eröffnet.

Das neue Schulhaus Feldmatt kann auf Schulbeginn eröffnet werden (Baukosten: 13 Millionen Franken).

1991

Auf Initiative von Ulrich Speiser entsteht auf Unteräbrüti ein mehrere tausend Quadratmeter grosses Trocken- und Feucht-Biotop.

Der neue SBB-Bahnhof wird eingeweiht.

1990

Das Geschäfts- und Wohnzentrum Wydenhof wird eröffnet.

Mit einer Kostenfolge von 23,5 Millionen Franken erweitern die Schindler Aufzüge AG das Stammhaus mit einem Informatikzentrum.

Der Ortsbus wird definitiv eingeführt.

1989

Der Ebikoner Joseph Hardegger wird zum Grossratspräsidenten gewählt.

1988

Oberstufenschulhaus Wydenhof

Der Ortsbus wird versuchsweise in Betrieb genommen.

Die zweite Etappe des Oberstufenschulhauses Wydenhof wird eingeweiht.

Das renovierte Pfarreiheim wird eröffnet (Kostenpunkt der Sanierung: 3,5 Millionen Franken).

Der Vorschulkindergarten "Vogelnäscht" wird eingeweiht.

1987

Ebikon darf sich von nun an Stadt nennen. Am 8. März kann Ebikons 10'000. Einwohnerin begrüsst werden.

1980

Es beginnt ein eigentlicher Gewerbeboom. Ausgelöst wird er durch ein Baugeschäft, das von der Pfarrkirchenstifung Land erwerben konnte.

1978

Eröffnung des Einkaufzentrums Ladengasse, dem ersten Einkaufszentrum des Rontals.

1976

Das Pfarreizentrum Höfli Ebikon wird eingeweiht und mit 550 Plätzen für Konzerte und Theater ein regionales Kulturzentrum.

Das Oberstufenschulhaus Wydenhof wird erbaut.

1975

Haus Känzeli

Das erste moderne Altersheim des Rontals wird gebaut: das Känzeli.

1972

Das erste Do-it-yourself-Zentrum der Zentralschweiz mit einer Verkaufsfläche von 2500 m2 wird in Ebikon eröffnet.

1957

Schindler Aufzüge AG

Durch die Ansiedlung der Aufzüge- und Elektromotorenfabrik Schindler ist Ebikon für die schweizerische Wirtschaft zu einem Begriff geworden.

1952

Schulhaus Zentral

Das Schulhaus Zentral wird eingeweiht.

1950

Der Umbruch vom Bauern- zum Industriedorf findet in den Fünfzigerjahren statt.

1930

Es wohnen bereits 2'240 Menschen in Ebikon.

1875

Das kantonale Grundgesetz, die Verfassung, tritt in Kraft.

1863

Ehemaliges Schulhaus an der Dorfstrasse

Das Schulhaus an der Dorfstrasse wird gebaut. Heute sind die Schuldienste Rontal darin einquartiert.

1847

Im Sonderbundskrieg wird Ebikon militärisch besetzt.

13. Juni 1819

Der erste Gemeinderat von Ebikon wird gewählt.

1805

An das Sigristenhaus wird das erste Schulhaus angebaut. Bis 1863 findet der Schulunterricht in diesem Anbau statt.

1472

Ebikon kommt unter luzernische Hoheit und entwickelt sich bis 1848, der Gründung des Schweizerischen Bundesstaates, zu einem währschaften Bauerndorf.

1417

Sigismundkreuz

Der durchreisende deutsche Kaiser Sigismund wird von den Luzerner Staatsbehörden in Ebikon in Empfang genommen. Das Sigismundkreuz an der Kaspar Koppstrasse weist noch heute auf diesen historischen Moment hin.

1415

Luzern dehnt formell die Herrschaft über Ebikon aus und setzt einen Vogt ein.

1379

Stadtbürger Schultheiss Peter von Gundoldingen hat die Vogtei Ebikon leihweise inne.

1321

Ebikon ist unter habsburgisch-österreichischer Herrschaft. Mehr und mehr gerät Ebikon unter den Einfluss der stark um sich greifenden Stadt Luzern.

7. Mai 893

Aufgrund der vielen Kämpfe im Innern des Landes werden dem Frauenmünsterstift Zürich einige Güter und Einkünfte streitig gemacht. Der königliche Sendebote Hildebald wird beauftragt, den streitigen Ansprüchen des Stiftes nachzugehen. Mit einer Urkunde vom 7. Mai 893 wird der Rechtsstreit ausgetragen. In dieser Urkunde taucht der Name "marcha abinchova"zum ersten Mal auf und gilt deshalb als Ebikons offizielles Gründungsdatum.

Der Name "marcha abinchova" geht auf den alemannischen Siedler Ebo zurück. Im Verlauf der Jahre wandelt sich der Name in Ebinkofen oder Ebinkon (Höfe der Ebinger, der Sippe des Alemannen Ebo). Es entwickelt sich eine Genossenschaft von Bauern, die im Lauf der Zeit verschiedenen weltlichen und geistlichen Herrschaften tributpflichtig sind.

21. Juli 853

König Ludwig der Deutsche wird 825 König von Bayern. 843 erwirbt er das Herzogtum Alemannien. Dazu gehören der Thurgau, Zürichgau und Aargau, zu dem ein grosser Teil des heutigen Kantons Luzern zählt (inklusive Ebikon).

Am 21. Juli 853 schenkt König Ludwig der Deutsche dem Frauenkloster Schwarzach (Nähe von Würzburg) ein kleines Frauenkloster, das sich auf dem Weiherhof in Zürich befindet. Seine Tochter, Prinzessin Hildegard, steht diesem Kloster als Äbtissin vor. Durch diese Schenkung erhält das Frauenkloster Zürich grosse Bedeutung und ausgedehnten Besitz. Darunter befindet sich auch das Gemeindegebiet von Ebikon.

Vor 17,2 Millionen Jahren

Präparator beim Bearbeiten der Fossilien

In der Überbauung Obfalken in Ebikon wurden im Jahr 2002 spektakuläre Versteinerungen gefunden, die vor 18 Millionen Jahren bei einem Jahrtausendsturm gebildet wurden. Die Fossilien sind Zeugen des letzten Meeresvorstosses in das schweizerische Mittelland. Dieser begann vor etwa 22 Millionen Jahren mit der Flutung des Alpenvorlandes und endete vor knapp 17 Millionen Jahren mit den raschen Hebungen des Untergrundes in Folge der zügig voranschreitenden Alpenfaltung. Damals war das Klima feucht-subtropisch.

Die Fossilienplatten beherbergen bis über 200 versteinerte Muscheln und Schnecken pro Quadratmeter. Grosse, berippte Kammmuscheln – Verwandte der jedem Feinschmecker bekannten Jakobsmuscheln - bilden die schönsten und auffallendsten Fossilien. Als seltenes Fossil konnte auch ein Zahn eines Heringhais geborgen werden.

Klassifikation: Medien