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Vierjährige im Kindergarten

Publiziert: 13.04.2016

Die Psychomotorik-Therapeutinnen führten dieses Schuljahr eine Informationsveranstaltung für Kindergartenlehrpersonen zum Thema: „Vierjährige Kinder im Kindergarten“ durch und berichten darüber.

Es ist nicht einfach, im Kindergarten die richtige Förderung für alle Kinder zu finden. Jedes Einzelne steht in seiner Entwicklung und mit seinem Erfahrungshintergrund an einem andern Punkt.

Es ist uns ein Anliegen, dass gerade die vierjährigen Kinder genügend Bewegungs-, Spiel- und Wahrnehmungserfahrungen erhalten. Sie können noch nicht so lange still sitzen und das Interesse für schulische Belange muss erst noch wachsen. Die wichtigen Erfahrungen, die ein Kind beim Spiel und in der Bewegung erwirbt, bilden ein solides Fundament auf dem weitere Lernschritte aufgebaut werden können.

Für diese Altersgruppe ist es besonders wichtig, dass sie viel Raum und Zeit zum Explorieren erhalten. Sich neue Dinge anschauen; herausfinden, wie etwas funktioniert; ausprobieren, auf wie viele Arten ein Material zu gebrauchen ist, sind Basiserfahrungen für das spätere schulische Lernen. Auf diese Weise können Kinder ihre persönlichen Fähigkeiten kennenlernen, aber auch körperliche und physikalische Grenzen erfahren, die ihr Wesen weiter entwickeln. Auch K. Fischer, Professor für Erziehungs- und Bewegungstherapie, betont: „Das Hauptthema dieser Altersspanne ist das Entwickeln von eigener Initiative.“ Das Kind strebt immer mehr nach Unabhängigkeit, die sich nur durch Bewegungsfreiheit richtig entfalten kann.

Diese Kinder brauchen auch Zeit zur Erholung. Sie können vermutlich noch nicht einen ganzen Morgen stets aktiv und konzentriert agieren. Förderung ist wichtig, doch braucht es auch Raum, die vielen neuen Errungenschaften und Eindrücke setzen zu lassen.

Das Wichtigste für die kleinen Kinder im Kindergarten ist das Spiel. Lernen im Spiel, spielend Freude entwickeln am Lernen und die Zeit haben, sich in ein Spiel vertiefen zu können. Die Kindergartenkinder können oft nicht genug Bestätigung für ihre neuen Fähigkeiten erhalten. Jedes Lob gibt ihnen Mut und Motivation noch mehr auszuprobieren und dazu zu lernen. Das alles stärkt die Kinder, bringt ihnen positive Erfahrungen und bereitet ihnen wiederum ein solides Fundament für die Schule. Wie Largo in seinem Werk „Lernen geht anders“ immer wieder betont, verfolgt eine kindgerechte Schule nämlich folgendes Ziel: Das Kind soll die Schule später mit einem guten Selbstwertgefühl verlassen können, damit es auch seine Zukunft zuversichtlich in Angriff nehmen kann.

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