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Auf den Spuren der Römer

Publiziert: 18.09.2017

Als Abschluss des M&U Themas „Römer“ begaben sich die beiden 6. Klassen des Schulhauses Höfli zwei Tage auf die Spuren der Römer in der Schweiz. In Vindonissa wurde mit dem Besuch des Museums gestartet und anschliessend das gut erhaltene Amphitheater besucht. Als Höhepunkt durften die Schüler und Schülerinnen römisch übernachten und am nächsten Tag die Rätsel auf dem Legionärspfad lösen. 

Die Schüler und Schülerinnen der 6. Primarklassen Ost berichten:

Im Vindonissa Museum
Das Vindonissa Museum zeigte uns wertvolle Funde aus den Jahren 753 v.Chr.- 476 n.Chr. von den Römern und Legionen. Man sah, wie sie früher lebten. Wir entdeckten viel und sahen was für Kleider sie trugen. Das zweistöckige Museum war voll mit antiken Fundstücken. Eine Geschichte von dem Legionär und dem Offizier war sehr spannend, denn es handelte von einem Streit. Der Offizier war wütend auf den Legionär, weil er seinen Brustpanzer schmutzig gemacht hat. Seine Schuhe und Schildüberzug waren ebenso voller Schlammspritzer. 

Besuch im Amphitheater
Als wir das grosse Amphitheater sahen, wollten alle auf der Wiese spielen gehen. Dann hatten Frau Egli und Frau Ragonesi angefangen zu kämpfen. Da hatten alle Kinder Lust zu kämpfen. Zwei Kinder probierten zu kämpfen - ein Mädchen gegen ein Junge - es war kein unfairer Kampf, denn das Mädchen gewann den Kampf. Auf drei begann der Kampf, die Kolleginnen stürmten aufeinander, doch es entstand ein Unentschieden. Kämpfe und Theaterstücke gab es hier, doch wir haben es für Kämpfe, Parcours und Tänze gebraucht. Ungefähr zwei Stunden durften wir Spass haben. 

Im Legionärslager
Es sah ganz friedlich aus. Die Contuberniume waren nachgebaut. In einem Contubernium hatte es nur für 8 Legionäre Platz. Es hatte Strohmatratzen, wir durften nur den Schlafsack, Zahnbürste, Zahnpasta und das Pyjama mitnehmen. Die Strohmatratze war ein bisschen gemütlich.

Begrüssung/Ordnung/Disziplin
Als wir dort ankamen, mussten wir eine Weile warten. Dann kam Frau Ragonesi, nahm einen Schlüssel für den Schrank, wo wir die Rucksäcke reintun dürften. Nacher kam ein Mann und eine Frau, sie begrüssten uns und erklärten uns paar Sachen und sagten wie sie heissen. Sie heissen Belika und Alius. Danach durften wir rein kommen. Alle mussten der Grösse nach in einer Reihe hin stehen. Sie erklärten uns paar Informationen, Regeln und sagte wenn wir die Tuba hören, dann müssen alle in der Reihe stehen. Belika zeigte uns wie man die Tunika anzieht. Alius gab uns noch lustige Namen, wo alle mit US enden.

Kochen des Nacht-und Morgenessens
Als Abendessen hatten wir Puls gehabt .Es bestand aus Ebly, Karotten und Lauch. Belika war diejenige, die uns alles erklärte wie das Schneiden von Karroten und Lauch würzen. Dazu gab es noch Käse (Emmentalerus) und Landjegerus. Zuerst haben wir die Zutaten zusammen in einen Topf gemischt dann gewürzt und über dem offenen Feuer gekocht. Als Morgenessen hatten wir selbst gemachtes Fladenbrot, Honig, Äpfel, Haselnüsse und Milch.

Marsch-und Kampfübungen
Wir marschierten wie Römer 30 km hin und zurück und erschraken die andere Gruppe. Wir warfen Speere auf die Barbaren mit den Schildern und danach warfen die Barbaren mit Speere auf uns. Wir machten sogar ein spannendes 1 VS 1 gegen einander. In der nächsten Übung mussten wir zu den Schilden rennen und das Schild nehmen, die anderen mussten auf uns werfen und wir mussten uns verteidigen. Später erklärte uns Alius die Schildkröte und wir führten die Schildkröte aus und die Anderen warfen Speere auf uns. 

Gemeinsames Essen
Alius trötete auf der Tuba. Dann mussten wir vor unserm Contubernium stehen. Alius und Belika riefen die verschiedenen Contubernen auf zum Essen holen. Wir sassen auf kleinen Holzstühlen mit einem kleinen runden Tischchen. Als wir fertig gegessen haben, mussten wir unsere Teller abwaschen und versorgen. Wir mussten die Tische putzen und die Stühle und Tische versorgen.     

Nachtgeschichte und Götteropfer
Am Abend waren wir sehr müde. Wir sassen alle um das Lagerfeuer herum, Belika erzählte uns die Lieblingsgeschichte ihres Sohnes. Es handelte sich um ein Mann namens Odiseus. Nachdem haben wir den Götter Weinrauch geopfert. Die Götter mögen Wein und Brot. Weinrauch ist die beste Mischung. Das Opfern haben wir mit verdecktem Kopf gemacht, wir warfen dass Weinrauch in das Feuer. Damit es mit dem Rauch zu den Göttern hoch steigt.

Tagwache, Aufräumen/Verabschiedung
Am Morgen weckte uns Alius mit seiner Tuba. Die Tuba war sehr laut. Das Feuer brannte noch. Wir mussten uns innerhalb von fünf Minuten umziehen und vor unser Contubernium stehen. Nach dem Morgenessen mussten wir aufräumen. Danach durften wir eine Legionärs Ausrüstung anziehen dazu gehörte: Kettenhemd, Helm, Speer, Schwert, Metallpanzer, Schild und Römischer Rucksack. Zum Schluss machten wir ein Klassenfoto und Alius schenkte uns noch 150 Liegestützen. Als wir rausmarschierten schrien wir laut Levum, das heisst links gehen.

Auf dem Legionärspfad
Wir hatten ein grosses Abenteuer. Wir mussten Kopfhörer tragen und mussten zu verschiedenen Posten gehen. Man musste zu roten Posten gehen und dann hörte man eine Szene. Wir haben drei Fragen passend zur Szene bekommen. Die Fragen mussten richtig beantwortet werden. Es ging darum, dass wir Neptuns Rätsel lösen mussten. Wenn man Rätsel lösen wollte, musste man einen Glasbehälter mit Wasser von einer römischen Wasserleitung füllen und es Neptun übergeben damit er zufrieden ist.

 Fotos: Evelyne Egli, Lehrperson Primarschule Ost

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