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Elternkommunikation zu Covid-19

Publiziert: 19.02.2021

Geht auch per Mail an die Eltern und Erziehungsberechtigten 

 

Corona-Update vom 19. Februar 2021
Maskentragpflicht neu auch in den 5. und 6. Primarklassen

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte

Vor den Fasnachtsferien mussten ganze Klassen bzw. ganze Schulhäuser getestet und in Quarantäne gesetzt werden, weil sich Einzelne mit hochansteckenden Virusmutationen (VOC – variants of concern) infiziert hatten. Solche Massentests und weitreichende Quarantänemassnahmen sollen künftig möglichst vermieden werden. Die Maskentragpflicht wird daher vom Kanton Luzern ausgeweitet. Gemäss BAG gelten Begegnungen zwischen Maskenträgerinnen und -trägern nicht als enge Kontakte und es wird im Falle einer Infektion keine Quarantäne notwendig, lediglich die infizierte Person muss sich in Isolation begeben. Zudem muss noch stärker darauf geachtet werden, dass sich Klassen nicht mischen.

Die kantonale Dienststelle der Volksschulbildung (DVS) hat beschlossen, die Maskentragpflicht kantonsweit an allen Schulen auf die 5. und 6. Primarschulklassen auszuweiten. Damit sollen Massentests an Schulen und Schulschliessungen möglichst verhindert und der Schutz an Schulen gestärkt werden. 

Die Maskentragflicht ab der 5. Primarklasse gilt ab Montag, 22. Februar 2021 an allen Schulen im Kanton Luzern – so auch an der Volksschule Ebikon. 

Die ausgeweitete Maskentragpflicht ist vorerst auf drei Wochen (bis 14. März 2021) befristet. Bis dann sollte absehbar sein, wie sich die Situation mit den hochansteckenden Virusmutationen entwickelt.

Die Maskenpflicht gilt bis auf weiteres auf dem ganzen Schulareal, in den Schulgebäuden und in allen Unterrichtsräumen für alle Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse sowie für alle Besucherinnen und Besucher. Ausnahmeregelungen – z.B. während den grossen Pausen draussen – werden mit den betroffenen Klassen besprochen. Kinder, welche aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen, werden durch Einreichung eines ärztlichen Attests von der Maskentragpflicht befreit.

Die Schülerinnen und Schüler werden von der Schule mit Kindermasken ausgestattet. Pro Halbtag erhalten die Schülerinnen und Schüler eine zertifizierte Einweg-Hygienemaske. Kinder dürfen auch eigene Masken mitbringen. Beachten Sie bezüglich Materialqualität die Empfehlungen des BAG und der nationalen wissenschaftlichen Taskforce.

 

Mit der erweiterten Maskentragpflicht verfolgt der Kanton drei Hauptziele: 

  1. Ansteckungen stoppen, Kinder schützen, Risikogruppen entlasten:
    Heute wissen wir, dass das Virus auch unter Kindern übertragen werden kann. Auch wenn Kinder tendenziell asymptomatisch auf das Virus reagieren, bleiben sie trotzdem Träger des Virus und gefährden Risikogruppen. Durch das Tragen von Masken können Ansteckungen reduziert und Gefahrenketten gestoppt werden. Masken sind ein wirksamer Schutz vor Ansteckungen über Aerosole in der Luft.
  2. Aufrechterhaltung des Schulbetriebs ermöglichen:
    Bei Klassen mit Maskentragepflicht müssen bei Ansteckungen einzelner Schülerinnen oder Schülern nicht ganze Klassen in Quarantäne. Neben der Gewährleistung der Gesundheit unserer Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen ist es unser Ziel, die Schule nicht mehr schliessen zu müssen und Präsenzunterricht vor Ort gestalten zu dürfen – ganz im Sinne der Schüler/innen sowie der Eltern, die durch den (möglichst regulären) Schulbetrieb entlastet werden.
  3. Vermeidung von angeordneten Massentests:
    Die Ausweitung der Maskenpflicht trägt dazu bei, dass Übertragungen vermieden oder gänzlich verhindert werden können. Solange kein Verdacht auf breite Übertragungsketten an unseren Schulen besteht, werden auch keine Massentests angeordnet.

 

Die neue Massnahme von der Dienststelle für Volkschulbildung ist breit abgestützt und wird auch von der Fachorganisation der Kinder- und Jugendmedizin, der Pädiatrie Schweiz, mitgetragen.

 

Schülerinnen und Schüler in den Tagesstrukturen

Auch in den Tagesstrukturen gilt für die Kinder ab der 5. Primarklasse eine Maskenpflicht in den Innenräumen (ausser zum Essen). Bei den jüngeren Kindern achten wir darauf, dass eine Durchmischung der Lernenden über Klassen und Stufen möglichst reduziert wird. Zudem werden sich die Kinder je nach Witterung wieder vermehrt draussen aufhalten.

Eltern, welche im Homeoffice arbeiten, können die Module bis am 25. Februar kündigen (ohne Kostenfolge). Eine Wiederaufnahme nach den Osterferien wird im gleichen Umfang möglich sein.

 

Schulbesuchstage vom 3. und 4. März abgesagt

Die offiziellen Schulbesuchstage finden in dieser Form nicht statt. Sie können Ihr Kind aber trotzdem während des Schuljahres im Unterricht besuchen. Zu diesem Zweck melden Sie sich bitte bei den Lehrpersonen, welche Sie besuchen möchten (max. zwei Eltern anwesend).

 

Danke, dass sie diese Massnahme im Sinne einer schnellstmöglichen Bekämpfung dieser Pandemie mittragen. Danke für Ihre Kooperation, für Ihr Verständnis und Ihr Mitwirken.

Auf einen guten und erfolgreichen Schulstart nach den Fasnachtsferien, die diesmal definitiv vielmehr Sportferien als Fasnachtsferien waren!

Freundliche Grüsse                                                             

Andreas Michel                                                Ralph Späni
Gemeinderat Ressort Bildung                          Leiter Bildung (Rektor)

 

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