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150 Schülerinnen und Schüler füllen Schulhausprovisorium mit Leben

Publiziert: 29.10.2018

Schüler singen das eigens für die Eröffnung komponierte Lied - und freuen sich riesig darauf, ihre neuen Schulzimmer entdecken zu dürfen

Heute Morgen wurde das neue Schulhausprovisorium im Höfli eröffnet. Gemeinderat Andreas Michel spricht vom Nachhause-Kommen und heisst die Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen und Schulleitung im neuen Schulhausprovisorium willkommen. Innert zwei Monaten wurde dieses geplant und errichtet. Entstanden ist ein grosszügiges und stufengerechtes Provisorium, welches die Kinder ab heute mit Leben füllen werden.

Als präventive Massnahme zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen des Schulhauses Höfli hat der Gemeinderat von Ebikon Ende Juli 2018 entscheiden, das Schulhaus per sofort zu schliessen. Mit dieser Massnahme reagierte die Gemeinde auf die hohen Naphthalinwerte, welche zuvor in den Schulzimmern von Experten ausgewiesen wurden.

Errichtung eines Schulhauses innert Rekordzeit
Die von der Schulhausschliessung betroffenen Klassen wurden seither dezentral unterrichtet. Die Gemeinde arbeitete mit Hochdruck an einer temporären Schulhauslösung auf dem Sportplatz direkt hinter dem Höfli Schulhaus. Innert weniger Wochen plante und realisierte die Abteilung Planung & Bau der Gemeinde Ebikon ein modulares Schulhaus, welches Platz für die gut 150 Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen bietet.

Ein lichtdurchflutetes Schulhaus bestehend aus 112 Container-Elementen
Nach nur zwei Monaten steht nun das zweigeschossige Schulhaus, bestehend aus 112 Containern, neun Schulzimmern, einem Handarbeitszimmer und zusätzlichen Räumen für Gruppenarbeiten oder für die integrative Förderung. Lorena Fabel, Klassenlehrerin der 1. Klasse im Schulhaus Höfli, zeigt sich erfreut über das, was hier entstanden ist: „Ich bin sehr positiv überrascht von diesem grosszügigen und freundlichen Schulhausprovisorium und freue mich, hier zu unterrichten.“

Solche Reaktionen aus dem Lehrerteam freuen auch Olivier Prince, Leiter Bildung/Rektor der Schule Ebikon: „Für uns stand die Sicherheit unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen immer im Zentrum. Und wir wollten mit diesem Schulhausprovisorium eine Lernumgebung schaffen, die stufengerechtes Lernen ermöglicht.“

Auf die Frage, wie lange dieses Provisorium stehen wird, meint Andreas Michel, Gemeinderat Ressort Bildung: „Ein Provisorium ist ein Provisorium. Und so wird auch das Höfli-Provisorium irgendwann Geschichte sein.“ Während die Fachexperten von der Abteilung Planung und Bau der Gemeinde Ebikon während den letzten Wochen primär die Provisorium-Errichtung im Fokus hatten, wird nun evaluiert, wie es mit dem Schulhaus Höfli weiter geht.

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