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Ebikon beteiligt sich an Meldeplattform für Wildtiere

Publiziert: 13.05.2019

Rotfuchs in einem Luzerner Garten (Beat Keller, stadtwildtiere.ch)

Viele Wildtiere leben vor unserer Haustüre. 40 der 90 Säugetierarten und rund die Hälfte aller Reptilien und Amphibienarten, die in der Schweiz vorkommen, besiedeln auch das Luzerner Stadtgebiet. Die Website www.luzern.stadtwildtiere.ch bietet Informationen zu den tierischen Stadtbewohnern und lädt ein, Beobachtungen zu melden. Die Meldeplattform, bisher für die Stadt Luzern aufgebaut, wird im Rahmen der Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) ab sofort auf die Gemeinde Ebikon und zehn weitere involvierte Gemeinden ausgeweitet.  

Viele Stadtwildtiere, wie etwa Fuchs oder Eichhörnchen, lassen sich eher leicht beobachten. Andere, wie Dachs oder Feuersalamander, bekommt man nur selten zu Gesicht. Die Website www.luzern.stadtwildtiere.ch informiert über die Biologie der Säugetiere und ausgewählter Vogelarten, die in der Agglomeration Luzern vorkommen. Zudem sind auf der Webseite Tipps zu finden, wo sich die Tiere beobachten lassen und was zu ihrer Förderung und ihrem Schutz unternommen werden kann. Ein wichtiges Ziel des Projektes «StadtWildTiere» ist, mehr Wissen über unsere Stadttiere zusammenzutragen. Dies soll unter anderem mit Hilfe der Bevölkerung passieren. Deshalb sind alle Bewohnerinnen und Bewohner aufgerufen, die Augen offen zu halten und Beobachtungen zu Wildtieren auf der Website zu melden.

Die Webseite www.luzern.stadtwildtiere.ch ist von der Stadt Luzern initiiert und betrieben worden. Neu beteiligen sich alle elf Gemeinden der Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) daran. Nebst der Stadt Luzern sind dies Adligenswil, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Küssnacht a.R., Malters, Meggen und Udligenswil. Damit können ab sofort nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Luzern, sondern auch jene aus Ebikon und der zehn anderen genannten Gemeinden Wildtierbeobachtungen melden. So wird eine breitere Bevölkerung auf die Vielfalt an Wildtieren im Siedlungsraum aufmerksam. Das ist wichtig. Denn oft gilt: Nur was ich kenne, schütze ich. Mit den Beobachtungen aus der Bevölkerung kann ein möglichst vollständiges Bild zu Vorkommen und Verbreitung von Wildtieren in der Stadt und Agglomeration Luzern gemacht werden. Dies bildet eine wichtige Grundlage, um zum Beispiel bestimmte gefährdete Arten im Siedlungsraum gezielt zu fördern. 

Gemeinsames Projekt
Die Internetplattform wurde vom Zürcher Verein StadtNatur erarbeitet und wird in der Stadt Zürich bereits seit 2013 von der Bevölkerung rege genutzt. Seither sind die Städte Bern, Chur, Luzern, Winterthur und St.Gallen hinzugekommen. In diesen Städten finden lokale Projekte zu Wildtieren im Siedlungsraum statt. In Luzern standen 2018 mit dem Projekt «Igel gesucht» die Luzerner Stacheltiere im Zentrum (siehe Medienmitteilung vom 9. August 2018).

 

Die Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) ist ein regelmässiges Treffen der für das Ressort Umwelt verantwortlichen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der folgenden elf Gemeinden der Agglomeration Luzern: Adligenswil, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Küssnacht a.R.,
Luzern, Malters, Meggen und Udligenswil.

Die RKU-Gemeinden koordinieren ihre Tätigkeit im Umweltbereich, führen gemeinsame Projekte durch und nehmen zu umweltrelevanten Vorlagen Stellung. Acht RKU-Gemeinden tragen das Label Energiestadt, darunter die Stadt Luzern.

Das Sekretariat RKU wird durch die Dienstabteilung Umweltschutz der Stadt Luzern geführt.

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