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Ebikon sagt Ja zur Jahresrechnung und zum Bebauungsplan St. Klemens

Publiziert: 10.06.2018

Visualisierung der Überbauung St. Klemens (erstellt von der Schmid Immobilien AG)

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Ebikon schliesst mit einem Defizit von 1,56 Millionen Franken etwas besser als veranschlagt ab. Budgetiert war ein Minus von 1,64 Millionen. Am Abstimmungssonntag sagten 84.01 Prozent Ja zur Jahresrechnung. Mit 70.95 Prozent Ja-Stimmen ist der Bebauungsplan St. Klemens angenommen.


Die Rechnung 2017 weist ein Defizit von 1,56 Million Franken aus. Die Gemeinde konnte die budgetierten Vorgaben in den einzelnen Sachgebieten grossmehrheitlich einhalten und schliesst mit 80‘000 Franken weniger Defizit als geplant ab. Budgetiert war ein Minus von von 1,64 Millionen. „Der Steuerertrag bei den natürlichen Personen fiel gegenüber dem budgetierten Wert tiefer aus. Einen Teil konnten wir durch Mehrerträge bei den Sondersteuern und durch Minderausgaben bei den Fremdkapitalzinsen kompensieren“, fasst Susanne Troesch-Portmann, Gemeinderätin Ressort Finanzen, zusammen. „Das Abstimmungsresultat mit 84.01 Prozent Ja-Stimmen trotz Defizit ist erfreulich. Wir werden auch weiterhin eine hohe Budgetdisziplin an den Tag legen“, so Troesch-Portmann. Mit dem Bebauungsplan St. Klemens beim „Innerschache“ zwischen der Luzerner- und der Kaspar-Kopp-Strasse nahe der Stadtgrenze Luzern ist die Realisierung von rund 70 Wohnungen mit untergeordneten Büro- und Dienstleistungsnutzungen vorgesehen. Dem Bebauungsplan haben 70.95 Prozent zugestimmt. Auch die externe Revisionsstelle ist mit 89.96 Pro-zent Ja-Stimmen bestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 31 Prozent.


Bebauungsplan St. Klemens
Das Areal St. Klemens umfasst rund 13‘300 Quadratmeter. Der Bebauungsplan ist ein öffentlich-rechtliches Planungsinstrument und bildet die Grundlage für die Erteilung von Bau-bewilligungen. In Ergänzung zum geltenden Bau- und Zonenreglement der Gemeinde Ebikon legt der Bebauungsplan die Lage, Grösse, Nutzung und Gestaltung der Bauten und Freiräume fest und gibt zusätzliche Vorgaben zur Erschliessung und Parkierung sowie zum Umweltschutz. „Der vorliegende Bebauungsplan erfüllt alle Anforderungen einer Wohnüberbauung mit hohen Qualitäten, insbesondere bezüglich einem differenzierten Angebot an verschiedenen Wohnungsgrössen, die auf die gebaute Umgebung Rücksicht nehmen und Lärmemissionen ausgrenzen“, sagt Hans Peter Bienz, Gemeinderat Ressort Planung & Bau. „Die Wohnbauten liegen in einem sorgfältig entworfenen und gestalteten Umfeld mit abwechslungsreichen Freiraum- und Platzbereichen. Mit der Zustimmung zum Bebauungsplan St. Klemens haben die Stimmberechtigten den Grundstein für ein attraktives und gut durchmischtes Quartier mit einer hohen gestalterischen Qualität gelegt“, so Bienz.

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