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Ebikon weist 2017 ein Defizit von 1,56 Millionen Franken aus

Publiziert: 07.05.2018

Visualisierung der geplanten Überbauung St. Klemens in Ebikon (erstellt durch die Schmid Immobilien AG)

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Ebikon schliesst mit einem Defizit von 1,56 Millionen Franken etwas besser als veranschlagt ab. Budgetiert war ein Minus von 1,64 Millionen Franken. Am 10. Juni 2018 befinden die Stimmberechtigten zudem über den Bebauungsplan St. Klemens. Auf den rund 13‘300 Quadratmetern Fläche im Gebiet St. Klemens sollen 70 neue Wohnungen entstehen.

Die Rechnung 2017 weist ein Defizit von 1,56 Million Franken aus. Die Gemeinde konnte die budgetierten Vorgaben in den einzelnen Sachgebieten grossmehrheitlich einhalten und schliesst mit 80‘000 Franken weniger Defizit als geplant ab. Budgetiert war ein Minus von von 1,64 Millionen Franken im 2017. „Die budgetierten Steuereinnahmen bei den Gemeindesteuern konnten wir um 2,3 Millionen Franken nicht erreichen. Vor allem der Steuerertrag bei den natürlichen Personen fiel gegenüber dem budgetierten Wert deutlich tiefer aus. Einen Teil konnten wir durch Mehrerträge bei den Sondersteuern und durch Minderausgaben bei den Fremdkapitalzinsen kompensieren“, fasst Susanne Troesch-Portmann, Gemeinderätin Ressort Finanzen, zusammen. „Die Verwaltung hat eine hohe Budgetdisziplin gezeigt. Nicht erreicht wurden die Vorgaben lediglich bei nicht vorhersehbaren oder nicht beeinflussbaren Positionen. Die Entwicklung der Steuererträge hingegen ist nicht erfreulich und muss weiter im Auge behalten werden“, so Troesch-Portmann. Dies hält auch die Controlling-Kommission im Bericht zur Jahresrechnung fest. Ebikon weist 39,5 Millionen Franken Schulden aus, was einer Nettoschuld je Einwohner von 2‘155 Franken entspricht. Das Eigenkapital beträgt 8,28 Millionen Franken per Ende Dezember 2017.  

Bebauungsplan St. Klemens
Das Areal St. Klemens beim „Innerschache“ zwischen der Luzerner- und der Kaspar-Kopp-Strasse nahe der Stadtgrenze Luzern umfasst rund 13‘300 Quadratmeter. Mit dem Bebauungsplan ist die Realisierung von rund 70 Wohnungen mit untergeordneten Büro- und Dienstleistungsnutzungen vorgesehen. „Der Bebauungsplan ist ein öffentlich-rechtliches Planungsinstrument und bildet die Grundlage für die Erteilung von Baubewilligungen. In Ergänzung zum geltenden Bau- und Zonenreglement der Gemeinde Ebikon legt der Bebauungsplan die Lage, Grösse, Nutzung und Gestaltung der Bauten und Freiräume fest und gibt zusätzliche Vorgaben zur Erschliessung und Parkierung sowie zum Umweltschutz“, erklärt Hans Peter Bienz, Gemeinderat Ressort Planung & Bau. „Der vorliegende Bebauungsplan erfüllt alle Anforderungen einer Wohnüberbauung mit hohen Qualitäten, insbesondere bezüglich einem differenzierten Angebot an verschiedenen Wohnungsgrössen, die auf die gebaute Umgebung Rücksicht nehmen und Lärmemissionen ausgrenzen“, so Bienz. Die Wohnbauten liegen in einem sorgfältig entworfenen und gestalteten Umfeld mit abwechslungsreichen Freiraum- und Platzbereichen. Mit der Zustimmung zum Bebauungsplan St. Klemens wird der Grundstein für ein attraktives und gut durchmischtes Quartier mit einer hohen gestalterischen Qualität gelegt. Auf die vorhandene bauliche Umgebung wird bestmöglich Rücksicht genommen und auch die öffentlichen Interessen sind berücksichtigt.

Abstimmungen im Juni 2018
Am 10. Juni 2018 befinden die Stimmberechtigten über die Jahresrechnung 2017 und den Bebauungsplan St. Klemens. Auch die externe Revisionsstelle ist zu bestimmen. Die Orientierungsversammlung zur Urnenabstimmung findet am Montag, 28. Mai 2018, um 19.30 Uhr in der Aula Wydenhof an der Schulhausstrasse 22 in Ebikon statt. Zudem stellt der Gemeinderat das weitere Vorgehen auf dem Areal Risch bzw. ehemaliger Do It und den aktuellen Stand zum Bushub vor. Auch die Informationsveranstaltung zur Deponiezone Stuben wird angekündigt.

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