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Ebikoner Gemeinderat plant Zwischennutzung auf dem Areal Risch

Publiziert: 03.07.2018

Das Initiativkomitee zum Bau einer Mehrzweck-Veranstaltungshalle in Ebikon sammelte rund 600 Unterschriften. Aufgrund der zustande gekommenen Initiative hat der Gemeinderat die Planung für mögliche Zwischennutzungen auf dem Areal Risch aufgenommen. Der alte Do It im Risch wird im Sommer 2019 abgerissen. Weiter ist die Planung von Schulraum inklusive einer Option Mehrzweck-Veranstaltungshalle Bestandteil der Immobilienstrategie. Aufgrund der bereits gestarteten Planungen zieht das Komitee die Initiative zurück.

Im September bis Anfang November 2017 hat das Initiativkomitee mit Toni Emmenegger, Präsident der Rotsee-Zunft; Walter Holl, Präsident des Männerchors; Marco Kronenberg, Mitglied der Guuggenmusig Sonnechöbler und Andreas Häller, Vizepräsident der Feldmusik, Unterschriften zum Bau einer Mehrzweck-Veranstaltungshalle gesammelt. Notwendig waren 300 Unterschriften und innert kurzer Zeit haben rund 600 Personen unterzeichnet. Die Initiative verlangt, dass die Gemeinde den Bau einer modernen Mehrzweck-Veranstaltungshalle für Anlässe mit 400 bis 500 Personen und mögliche Optionen prüft. Weiter soll das Nutzungskonzept Sonderkonditionen für Ebikoner Vereine vorsehen. „Aufgrund der Initiative und dem damit verbundenen Bedürfnis, hat der Gemeinderat ergänzend zu den beschlossenen Stossrichtungen der Immobilienstrategie Überlegungen für temporäre Lösungen aufgenommen. Eine mögliche mittelfristige Variante wäre eine Zwischennutzung des Areals Risch nach dem Abbruch des alten Do It mit Konstruktionen wie einer Traglufthalle, einem Holzelementbau oder einem Zelt für Anlässe mit 400 bis 500 Personen. Geprüft wird auch der Ankauf einer ausgedienten Halle für eine mögliche Zwischennutzung. Derzeit nehmen wir Abklärungen zu den baulichen und finanziellen Grundlagen solcher Varianten vor. Auch die Kommissionen und Vereine sollen in den Prozess einbezogen werden", sagt Daniel Gasser, Ebikoner Gemeindepräsident. „Gemäss Immobilienstrategie wird auch in der langfristigen Planung der Schulbauten die Option einer moder-nen Mehrzweck-Veranstaltungshalle integriert", so Gasser.

 

Komitee zieht Initiative zurück 

„Als Komitee haben wir mit der Initiative und den rund 600 Unterschriften erreicht, dass der Gemeinderat den Bau einer Mehrzweck-Veranstaltungshalle und mögliche Optionen prüft sowie in die Planung aufnimmt. Die mittelfristige und auch die langfristige Variante hat uns der Gemeinderat vorgestellt und wir unterstützen die Vorgehensweise", so das Initiativkomitee. „Weil das, was die Initiative verlangt, durch die Gemeinde aufgegleist ist, ziehen wir diese zurück. Wir behalten uns seitens Komitee allerdings vor, eine weitere Initiative einzureichen, wenn es um den nächsten Schritt zur Umsetzung geht oder die Sondernutzungskonditionen für Vereine tangiert sind", lässt das Komitee an der heutigen Medienkonferenz verlauten.

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