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Kommissionen arbeiten seit 100 Tagen in neuer Besetzung zusammen

Publiziert: 20.12.2016

Die Bildungskommission von Ebikon unterstützt und berät den Gemeinderat bei der strategischen Entwicklung der Volksschule.

Die Ebikoner haben sich im Oktober 2015 mit 76 Prozent Ja-Stimmen für die Gemeindeordnung mit gestärkten Kommissionen entschieden. Die je neun Mitglieder aller fünf Kommissionen sind im Mai und Juni 2016 durch das Volk gewählt worden. Nach 100 Tagen im Amt zeigen die Kommissionspräsidien die Legislaturschwerpunkte bis 2020 auf. Die Bürgerrechtskommission führt einen Kurs durch, um den Gesuchsstellern für eine Einbürgerung einen vertieften Einblick die Gemeinde inklusive Vereinsleben, Kanton und Bund zu geben.

Die Ebikoner wollten stärkere Kommissionen und haben im Oktober 2015 die teilrevidierte Gemeindeordnung angenommen. Diese ist zwischenzeitlich zum Tragen gekommen und im Mai sowie Juni 2016 haben die Stimmberechtigten erstmals in zwei Wahlgängen alle Kommissionsmitglieder bestellt. Die Kommissionen unterstützen und beraten den Gemeinderat. Seit dem ersten September 2016 sind die Mitglieder der fünf Kommissionen offiziell im Amt. Die Bürgerrechtskommission führt seit Anfang 2016 Kurse für Gesuchssteller bei Einbürgerungen durch. „Im Kurs wird den Gesuchstellern ein vertieftes Verständnis des schweizerischen Staatssystems vermittelt. Ebenso werden Ebikoner Organisationen wie die Fachstelle Jugend und Familie, das Café mix, das FrauenNetz und weitere Vereine vorgestellt. Der Kurs dient damit auch der lokalen Vernetzung. Die Rückmeldungen der drei pensionierten Kursleitenden und der Kursteilnehmenden sind sehr positiv. Der Kurs wird deshalb weitergeführt“, sagt Susanne Gnekow, Präsidentin der Bürgerrechtskommission.

Bildungskommission arbeitet an der „Frühen Förderung“ von Kindern
Die Bildungskommission hatte früher fünf Mitglieder und heute sind es neun. „Die Zusammenarbeit in der Kommission hat sich durch die neue personelle Besetzung und durch die Vergrösserung verändert. Vorab haben wir die gemeinsame Zusammenarbeit definiert und die Wissensgrundlagen aufgearbeitet. Die Strategie 2025 für die Volksschule sowie die Frühe Förderung sind unsere Schwerpunkte im laufenden Schuljahr“, so Silvia Illi, Präsidentin der Bildungskommission. Bei der Controlling-Kommission hat sich durch die teilrevidierte Gemeindeordnung wenig verändert. „Wir sind wie vorher neun Mitglieder und neu mit dabei ist einzig Beat Knapp. Alle anderen Mitglieder sind wiedergewählt. Weiter begleiten wir nach wie vor den politischen Führungskreislauf zwischen dem Gemeinderat und den Stimmberechtigten. Das war auch vorher unser Auftrag“, erklärt Silvan Gilgen, Präsident der Controlling-Kommission.  

PUEK hat ersten Antrag zum Projekt Roland Huwiler gestellt
Ebikon liegt auf der Achse von Luzern-Zug-Zürich und viele Areale werden entwickelt sowie bebaut. Beispiele entlang der Kantonsstrasse sind die Mall of Switzerland, Schindler, das MParc Areal, Amag Areal oder das St. Klemens. Auch die Kantonsstrasse selber befindet sich in der Sanierungsphase. Roland Huwiler hat für den Abschnitt von der Schlösslistrasse bis Hofmatt die Tunnelstudie für die Kantonsstrasse vorgestellt im Sommer 2016. „Die Planungs-, Umwelt- und Energiekommission (PUEK) hat sich in die unterschiedlichen Dossiers eingearbeitet seit Anfang September. Weiter hat die PUEK einen ersten Antrag an den Gemeinderat gestellt, um die technische und finanzielle Machbarkeit der Studie von Roland Huwiler näher abklären zu lassen“, so Christian Straub, Präsident der PUEK.

Kommission für Gesellschaftsfragen ist neu
Die Kommission für Gesellschaftsfragen hat es im politischen System Ebikons nicht gegeben und die Kommission hat mit der Legislatur 2016 bis 2020 als Einzige Neuland betreten. „Alle Kommissionsmitglieder sind neu gewählt und arbeiten erstmals gemeinsam zusammen. Wir haben uns während den ersten 100 Tagen in die Themen eingearbeitet, um im Januar 2017 unsere Themenschwerpunkte für die Legislatur zu definieren“, sagt Felix Joller, Präsident der Kommission für Gesellschaftsfragen. „Der Neustart braucht Wissen und Vertrauen für die Zusammenarbeit, damit wir die Ziele definieren und auch erreichen können“, schliesst Joller ab.   

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