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LuzernPlus Gemeinden nehmen zustimmend Kenntnis vom Aggloprogramm

Publiziert: 02.12.2016

Als Verband von 25 Gemeinden rund um die Stadt Luzern optimiert LuzernPlus in der Raumplanung sowie mit Mobilitätskonzepten das Zusammenleben. An der Delegiertenversammlung stellte LuzernPlus den Entwurf des Agglomerationsprogramms Luzern der dritten Generation zur Diskussion. Die Delegierten nahmen zustimmend Kenntnis davon. Das neue Programm setzt im Bereich Siedlungen den Fokus auf die Innenentwicklung und nimmt Gesamtverkehrskonzepte für die Zentren auf. Die Gemeinde Ebikon als Mitglied von LuzernPlus hat die Absichtserklärung zu den Massnahmen des Aggloprogramms verabschiedet und dem Regierungsrat des Kantons Luzern eingereicht.

In der Stadt Luzern und deren Agglomeration leben heute rund 200‘000 Menschen. Bis 2035 dürften es rund 20 Prozent mehr sein. Diese Bevölkerungszunahme führt dazu, dass auch die Nachfrage an Mobilität steigt. Das Agglomerationsprogramm Luzern packt mit vernetzten Massnahmen die Verkehrs- und Siedlungsprobleme der Agglomeration an. Es koordiniert die weitere Siedlungsentwicklung, verbessert in der Stadt und den umliegenden Gemeinden den Verkehrsfluss, fördert das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr, trägt zur Wirtschaftsentwicklung bei und schont die Umwelt. „Projekte wie der Durchgangsbahnhof und der Bypass Luzern sind erarbeitet. Bei beiden Projekten sind Varianten nach Kosten und Nutzen geprüft worden. Es gibt auch noch viele weitere Projekte wie Rad- und Fussgängerwege beim Langsamverkehr. Beispiele dafür sind Veloparkieranlagen oder der Höhenweg im Rontal“, sagte Pius Zängerle, Präsident von LuzernPlus, anlässlich der Delegiertenversammlung am vergangenen Freitag. „Der Kanton Luzern hat das Aggloprogramm der dritten Generation unter Co-Federführung mit LuzernPlus und dem Verkehrsverbund Luzern erarbeitet. LuzernPlus vertritt dabei die Interessen der Gemeinden. Denn es geht um die Massnahmen mit Realisierungsbeginn zwischen 2019 bis 2022 und um die Kostenbeteiligung von Bund, Kanton sowie Gemeinden“, erklärt Zängerle. Die Delegierten haben das Aggloprogramm zustimmend zu Kenntnis genommen.  

Die Verabschiedung des Agglomerationsprogramms zuhanden des Bundes erfolgt durch den Luzerner Regierungsrat. Es ist vorgesehen, dass die Regierung noch dieses Jahr über das Planungswerk beschliesst. Im Anschluss daran werden der Kanton und LuzernPlus an einer gemeinsamen Medienkonferenz das Agglomerationsprogramm Luzern der dritten Generation und seine Bedeutung vorstellen und über die wichtigsten Massnahmen informieren.

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