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Marschhalt im Projekt zur Aufwertung des Schmiedhofparks

Publiziert: 09.01.2020

Wo früher einmal der FC Ebikon trainierte, entstand im Jahr 2011 ein 11’000 Quadratmeter grosser öffentlicher Freizeitpark. Weil der Park kaum genutzt wird, hat die Gemeinde Ebikon eingeladen, im Mitwirkungsverfahren potenzielle Aufwertungsideen zu entwickeln. Daraus entstanden konkrete Massnahmen zur Entwicklung des Schmiedhofparks. Da deren Finanzierung nicht sichergestellt werden konnte, musste der Gemeinderat das Projekt vorerst sistieren.

In Zeiten der inneren Verdichtung ist eine freie und offen zugängliche Grünfläche inmitten eines urbanen Quartiers keine Selbstverständlichkeit. Pärke laden zur aktiven Freizeitgestaltung ein und ermöglichen die Begegnung mit Quartierbewohnern. Dennoch sieht man im grosszügigen Schmiedhofpark nur selten spielende Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, die sich hier aufhalten und den Park geniessen. Um den Freizeitpark mehr zu beleben, hat die Gemeinde Ebikon im Jahr 2017 gemeinsam mit der Hochschule Luzern die Ebikoner Bevölkerung eingeladen, im Mitwirkungsverfahren neue Nutzungs- und Gestaltungsszenarien zu entwickeln. Die Ergebnisse aus diesem partizipativen Vorgehen wurden gemeinsam mit der Bevölkerung priorisiert und in einem Idealplan festgehalten.

Idealplan sieht Mehrgenerationenpark als Zielbild
Im Idealplan wird der Schmiedhofpark mit einem Pumptrack, mit Rasenspielflächen und einem Rückzugsbereich angereichert. Die bereits bestehende Tribüne, der Sandspielbereich und der Bistrovorplatz könnte mit einfachen Massnahmen weiter optimiert werden. Was aus der Partizipation der Bevölkerung als Zielbild entstand, ist ein Mehrgenerationenpark für alle. Die Wohnbau Ebikon AG unterstützt die Neugestaltung des Schmiedhofparks mit monetären Leistungen. Zudem hat die Pro Juventute Luzern Zug zugesichert, das Projekt mittels Fundraising unterstützen zu wollen. Im Frühling 2019 hat Pro Juventute die Gemeinde Ebikon über eine Reorganisation der nationalen Stiftung informiert. Diese hatte zur Folge, dass der kantonale Verein Pro Juventute Luzern Zug aufgelöst wird. Folglich werden auch die Unterstützungsleistungen dieses kantonalen Ablegers ausbleiben.

Mangelnde Ressourcen führen zu Marschhalt
Der Gemeinderat stellt fest, dass die personellen und finanziellen Ressourcen für das Aufwertungsprojekt Schmiedhofpark fehlen. Somit erfolgt ein vorübergehender Marschhalt, damit grundsätzliche Überlegungen zu Unterstützungsleistungen durch private Organisationen für gemeindeeigene Projekte erfolgen können. Wenn die Finanzierung geklärt ist und auch personelle Ressourcen längerfristig – insbesondere auch für den Anlagenbetrieb – gesichert werden können, wird der Gemeinderat das Projekt wieder weiterverfolgen und an den wertvollen Grundlagen aus dem Idealplan anknüpfen.

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