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PUEK unterstützt öV-Kapazitätssteigerung

Publiziert: 12.09.2017

Visualisierung: Der Bushub am Bahnhof Ebikon trägt zur Optimierung des Gesamtverkehrs in Luzern Ost bei und verbindet Bahn, Bus, den Fuss- und Veloverkehr sowie den motorisierten Individualverkehr untereinander.

Die Planungs-, Umwelt- und Energiekommission (PUEK) hat sich seit dem Legislaturstart mit dem Gesamtverkehr auseinandergesetzt. Der Verkehr beschäftigt die Bevölkerung und die Mobilitätsnachfrage nimmt mit den steigenden Einwohnerzahlen sowie Beschäftigten zu. Um den Gesamtverkehr für alle Verkehrsteilnehmer zu optimieren, unterstützt die PUEK den Bau des Bushubs Ebikon.

Neuste Erkenntnisse zeigen, dass im Gebiet Luzern Ost bis 2030 bis 30 Prozent mehr Einwohner leben und 40 Prozent mehr Beschäftigte arbeiten. „Mit dieser Entwicklung nimmt auch die Mobilitätsnachfrage zu, wenn das Mobilitätsverhalten ähnlich wie heute aussieht. Damit die Mobilität auch in Zukunft für alle Verkehrsteilnehmer, ob zu Fuss, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit dem öV gewährleistet ist, unterstützt die PUEK die Optimierung des Gesamtverkehrs. Ein Projekt darin ist auch der Bau des Bushubs“, sagt Christian Straub, Präsident der PUEK. „Die Strassenfläche in Ebikon ist gegeben und kann nicht weiter ausgebaut, sondern nur saniert werden, deshalb sollten wir die öV-Kapazität mit gutem Preis-Leistungsverhältnis steigern. Auch beim Langsamverkehr haben wir in Ebikon noch Potenzial und mit dem Masterplan ein Steuerungsinstrument für die Gesamtentwicklung“, so Straub.

Bushubs als Knoten in den neuen Zentren
Die Planungen von AggloMobil seitens Kanton Luzern führen zur Vernetzung der Zentren Luzern, Luzern Nord, Luzern Ost und Luzern Süd. „Der Bushub Ebikon hat für die gesamte Region Rontal bzw. Luzern Ost eine bedeutende Vernetzungsfunktion zwischen Bahn und Bus sowie zwischen den Zentren. Neue Linien wie beispielsweise von Ebikon via Kantonsspital nach Littau (Linie 18) oder via Inwil nach Waldibrücke (Linie 111) verdeutlichen diese Vernetzung innerhalb unserer Gemeinden in Luzern Ost wie auch mit den anderen Zentren“, erklärt PUEK Präsident Christian Straub.

Die PUEK unterstützt den Bushub sowie die Linienführungen
Der Bushub ist Bestandteil des Zentrums Ebikon und dient dessen Stärkung. „Trotz der engen Platzverhältnisse hat die Gemeinde Ebikon als Projektleiterin in Zusammenarbeit mit Partnern eine zukunftsweisende Variante ausgearbeitet, welche sich derzeit in der Planauflage befindet. Die PUEK hat sich aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung und den internen Diskussionen zur dicht befahrene Kreuzung Hofmatt bei der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif) des Kantons Luzern und beim Verkehrsverbund Luzern (VVL) informiert. Eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie mit Verkehrssimulation für den Zustand 2030 zeigt auf, dass die Verkehrsmenge mit den abbiegenden Bussen am Knoten Hofmatt bei entsprechender Optimierung der Lichtsignalsteuerung bewältigt werden kann“, sagt Straub. „Der Betrieb wird zeigen, wie die Simulation und Praxis übereinstimmen. Bei sich abzeichnenden Engpässen wird sich die PUEK für Verbesserungen einsetzen“, so Straub.

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