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Richtig Feuern mit Holz reduziert Feinstaubbelastung

Publiziert: 04.12.2017

Mit korrekter Anfeuermethode oben auf dem Holzstapel reduzieren sich Rauch, Gerüche und Schadstoffe.

Falsch betriebene Cheminées können die Luft stark mit Feinstaub belasten. Die Kaminfeger empfehlen deshalb eine Anzündung mit einem Anfeuermodul, welches oben auf dem Holzstapel platziert wird. Mit korrekter Anfeuermethode reduzieren sich Rauch, Gerüche und Schadstoffe.

Die Gemeinde Ebikon ruft zusammen mit ihren Kaminfegern zum „richtig feuern mit Holz“ auf. Heizen mit Holz unterstützt einen CO2-neutralen, einheimischen und nachwachsenden Brennstoff. Die richtige Anfeuermethode ist entscheidend für die Schadstoffentwicklung. In der Schweiz gehen über 15 Prozent der jährlichen Feinstaubemission auf das Konto von Holzfeuerungen. Besonders in Wohnquartieren kann in der kalten Jahreszeit, die Luftbelastung durch Cheminées und Holzfeuerungen zunehmen. Der entstehende Feinstaub ist besonders schädlich, da er in die Lungen eindringt. Zudem können Russ und andere krebserzeugende Substanzen entstehen.

Oben anzünden vermindert schädlichen Rauch
Cheminées und Stückholzfeuerungen lassen sich mit einfachen Massnahmen schadstoffarm betreiben. Entscheidend ist dabei die Anfeuermethode. Beim korrekten Anfeuern wird das Feuer in der Regel oben auf dem Holzstapel angezündet. Das Anfeuermodul besteht aus vier kleinen Tannenholzscheitern, in die eine Anzündhilfe eingelegt wird. Eine mögliche Anzündhilfe ist wachsgetränkte Holzwolle, die im Detailhandel oder in Bau- und Hobbymärkten erhältlich ist. So verläuft die Verbrennung kontrolliert und langsam, und schädliche Verbrennungsgase brennen vor dem Entweichen nahezu vollständig aus. In jedem Fall darf nur naturbelassenes, trockenes Holz in Form von Scheitern verbrannt werden – und keine verbotenen Materialien wie Karton, Plastik, Schreinereiabfälle, Paletten oder Holzkisten. Weitere Informationen sind in der Broschüre „richtig Feuern mit Holz“ auf der Website ebikon.ch ersichtlich.

Gemeinsame Kampagne
Die Informationskampagne über das richtige Feuern mit Holz wurde von der Stadt Luzern entwickelt und wird seit 2010 unter dem Titel „richtig feuern“ umgesetzt. Im Rahmen der Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) wurde die Kampagne nun auf weitere Gemeinden ausgeweitet.

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