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Bushub Ebikon

Visualisierung Bushub Ebikon

Seit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2019 profitieren Ebikon und das Rontal von neuen öV-Verbindungen in die umliegenden Zentren. Damit wurde ein wichtiges Handlungsziel aus dem Agglomerationsprogramm umgesetzt. Neben den neuen Buslinien stellt auch der geplante Bushub in Ebikon ein zentrales Element in der Gesamtverkehrsplanung dar. Der Bushub bleibt zwar aufgrund von Beschwerden blockiert, doch das Bushub-Provisorium kann nun umgesetzt werden.

Die rudimentäre Übergangslösung, welche seit Dezember 2019 die Umsetzung des neuen Fahrplans gewährleistet, war eine Notlösung. Zwar ermöglichte diese die neue Linienführung im Rontal, jedoch nicht ohne Einbussen für Fahrgäste in Sachen Reisekomfort. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wird die Übergangslösung noch in Betrieb sein - danach wird sie durch das wesentlich komfortablere Bushub-Provisorium abgelöst.

Kantonsgericht gibt grünes Licht für Bushub-Provisorium
Im Sommer 2018 legte die Gemeinde Ebikon die Pläne für das Bushub-Provisorium öffentlich auf. Seither ist das Vorhaben aufgrund einer Beschwerde blockiert. Im Januar 2020 wies das Luzerner Kantonsgericht diese nach umfassender Prüfung ab. Die Beschwerdeführerin verzichtete darauf, den Entscheid an das Bundesgericht weiterzuziehen. Folglich kann die Gemeinde Ebikon kann nun mit dem Bau des Bushub-Provisoriums beginnen.

Inbetriebnahme des Bushub-Provisoriums per Fahrplanwechsel 2020
Derzeit werden die Ausschreibungsunterlagen für die Bauten finalisiert. Unter Berücksichtigung der Ausschreibungs- und Vergabefristen können die Bauarbeiten voraussichtlich ab Juni 2020 starten. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 sollen diese abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme des Bushub-Provisoriums folgt per Fahrplanwechsel.

Bushub-Provisorium bringt kurze Umsteigewege und erhöhten Fahrgastkomfort
Beim Bushub-Provisorium werden sämtliche Buslinien aus der Region zusammengeführt. Reisende profitieren von einfachen, kurzen und schnellen Umsteigewegen. Die Haltestellen der Linie 1 befinden sich künftig direkt vor dem Bahnhofsgebäude (s. Situationsplan). Die Busse der Linien 22, 23, 26, 30 und 111 halten wenige Schritte nebenan. Haltekanten ermöglichen einen komfortablen Zugang zu den Bussen. Diese sind über Rampen hindernisfrei gut erreichbar. Ein Wartehäuschen mit Sitzbank verbessert weiter die Aufenthaltsqualität für öV-Reisende. Die als Übergangslösung errichteten Haltestellen Weichlen und Hofmatt (Gemeindehaus) der Linie 22 fallen per Fahrplanwechsel im Dezember 2020 weg.

Knoten Hofmatt funktioniert auch mit der Linienführung zum Bushub-Provisorium
Aufgrund von Bedenken aus der Bevölkerung prüfte der Kanton den Verkehrsfluss am Knoten Hofmatt erneut. Die Überprüfung hat gezeigt, dass der Verkehr am Knoten gut funktioniert, auch wenn die Linie 1 in einer Schlaufe zum Bushub-Provisorium bzw. zum geplanten definitiven Bushub geführt wird. Dies gilt auch für ein Verkehrsszenario mit einer weiteren Verkehrszunahme. Trotz möglicher Rückstaus bleibt der Verkehrsablauf auf der Zentralstrasse stabil. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sofortmassnahmen zur Entlastung der Linie 1
Wie Ende Januar angekündigt, führt der Verkehrsverbund (VVL) zusammen mit der Verkehrsbetriebe Luzern AG (vbl) bereits ab 2. März 2020 Angebotsverbesserungen ein: Während den stark frequentierten Hauptverkehrszeiten (morgens und abends) werden zusätzliche Direktbusse zwischen Buchrain und Bahnhof Luzern verkehren.

Im Hinblick auf den nächsten Fahrplanwechsel werden, unter Einbezug der betroffenen Gemeinden und der Stadt Luzern, Berücksichtigung der Kundenrückmeldungen und den laufenden Erfahrungen aus dem Betrieb, weitere Verbesserungen im Rontal und in der Stadt Luzern geprüft und die Fahrpläne in Zusammenarbeit mit den Transportunternehmen optimiert. Sobald die Fahrpläne erarbeitet sind, werden diese vorgestellt. Im Rahmen der nationalen Fahrplanvernehmlassung (27. Mai bis 14. Juni 2020) wird es wiederum möglich sein, zu den Fahrplänen Stellung zu nehmen.