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Temporäres Schulhaus Höfli

Aussenansicht des temporären Schulhauses Höfli - welches Platz für 150 Schülerinnen und Schüler bietet

Als präventive Massnahme zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen des Schulhauses Höfli hat der Gemeinderat und die Geschäftsleitung der Gemeinde Ebikon im August 2018 entscheiden, das Schulhaus per sofort zu schliessen. Mit dieser Massnahme reagierte die Gemeinde auf die hohen Naphthalinwerte, welche zuvor in den Schulzimmern von Experten ausgewiesen wurden.

Ein lichtdurchflutetes Schulhaus bestehend aus 112 Container-Elementen

Die von der Schulhausschliessung betroffenen Klassen werden seither in der temporären Schulhauslösung auf dem Sportplatz direkt hinter dem Schulhaus Höfli unterrichtet. Innert weniger Wochen plante und realisierte die Abteilung Planung & Bau der Gemeinde Ebikon ein modulares Schulhaus, welches seit Ende Oktober 2018 Platz für die gut 150 Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen bietet. Dies gelang insbesondere auch durch die sehr gute Zusammenarbeit verschiedener ortsansässiger Unternehmen. Bei der Planung dieses modularen, zweigeschossigen Schulhauses, welches aus 112 Containern besteht, stand die Sicherheit an oberster Stelle. Aber auch Wohlfühlfaktoren für Schüler und Lehrpersonen wurden nicht ausser Acht gelassen. Die lichtdurchfluteten und grossen Schulzimmer bieten Raum für stufengerechtes und kreatives Lernen. Für die integrative Förderung stehen separate Räumlichkeiten zur Verfügung und die Lehrpersonen können ein grosszügiges Vorbereitungszimmer mit integriertem Pausenraum benützen.

Aufgrund der noch laufenden Schulraumplanung wird das Provisorium voraussichtlich noch mindestens fünf Jahre länger benötigt. Aus diesem Grund wurde die Baubewilligung Ende 2020 verlängert und bauliche Anpassungen vorgenommen.

Um die Behaglichkeit und die Gebrauchstauglichkeit für die erstreckte Nutzungsdauer zu erhöhen, wurde das Gebäude baulich aufgewertet. Die installierten Elektroheizköper wurden durch wandmontierte Klimageräte ersetzt. Sie werden durch fünf aussenliegende Luft-Wasser-Wärmepumpen betrieben.

Um den zeitweisen starken Wärmeeintrag durch Sonneneinwirkung auf das Containersystem und die Innenräume zu minimieren, wurde die Baute mit einem Pultdach aus Trapezblech eingedeckt. Durch die Auskragung des neuen Daches auf der Südostfassade entstand zudem ein natürlicher Schattenspender. Die Entwässerung erfolgt über die Nordwestseite über Ausspeier auf die bestehende, drainierte Rasenfläche.