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Eheschliessung allg. Infos

Vorbereitung der Eheschliessung

Die administrative Vorbereitung der Trauung wird Vorbereitungsverfahren genannt. Das Brautpaar wendet sich persönlich und gemein­sam an das Zivilstandsamt am Wohnsitz der Braut oder des Bräutigams und stellt das Gesuch um Durchführung des Vorbereitungsverfahrens zur Eheschliessung.

Bitte vereinbaren Sie mit dem Zivilstandsamt vorgängig einen Termin und erkundigen sich dabei, was zu diesem Treffen mitzubringen ist.

Die für ausländische Verlobte erforderlichen Dokumente sind je nach Heimatstaat verschieden und deren Beschaffung nimmt oft längere Zeit in Anspruch. Erkundigen Sie sich des­halb frühzeitig direkt beim Zivilstandsamt, damit Ihnen unliebsame Verzögerun­gen erspart bleiben. Die Dokumente dürfen nicht älter als sechs Monate sein. Urkunden, die nicht in Deutsch, Französisch oder Italienisch abgefasst sind, müssen übersetzt werden.

Brautleute, die nicht deutsch sprechen und verstehen, müssen sowohl zur Einreichung des Gesuches wie auch zur Trauung selbst eine dolmetschende Person mitbringen. Letztere darf weder mit der Braut noch mit dem Bräutigam verwandt sein und muss sich mit einem Diplom über die entsprechenden Sprachkenntnisse ausweisen können.

Was erwartet Sie am Schalter?

Das Zivilstandsamt prüft, ob die Verlobten die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ehe erfüllen und ob der Trauung kein rechtliches Hindernis entgegensteht. Ausländische Dokumente müssen unter Umständen noch im Heimatstaat überprüft werden, was das Vorbereitungsverfahren verlängern kann. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung der Unterlagen wird mit den Brautleuten ein Termin für die Trauung festgelegt.

Über die Namensgestaltung nach der Trauung können sich die Verlobten auf dem Zivilstandsamt beraten lassen, wenn sie das Eheversprechen anmelden.

Trauungsermächtigung

Nach Abschluss des Vorbereitungsverfahrens können sich die Verlobten innert drei Monaten trauen lassen. Die Eheschliessung kann, muss aber nicht am Wohnort eines der Verlobten statt finden. Wünscht das Brautpaar auf einem anderen schweizerischen Zivil­standsamt getraut zu werden, so stellt das Zivilstandsamt, eine Trauungsermächtigung aus. Mit dieser kann der Termin auf dem gewünschten Zivilstandsamt vereinbart werden.

Trauung

Die Trauung kann frühestens 10 Tage und spätestens 3 Monate, nachdem der Entscheid über das positive Ergebnis des Vorbereitungsverfahrens mitgeteilt wurde, statt finden. Zur Trauung haben die Brautleute zwei mündige Trauzeugen mitzubringen. Ist eine sprachliche Verständigung nicht möglich, müssen die Braut­leute dafür sorgen, dass sie von einer dolmetschenden Person begleitet werden.

Gebühren

Gemäss Verordnung über die Gebühren im Zivilstandswesen setzt sich die Gebühr für eine Trauung wie folgt zusammen:

Vorbereitungsverfahren CHF 150.00
Trauung CHF  75.00
Familienausweis CHF  50.00
Eheschein, wenn gewünscht CHF  30.00
Trauungsermächtigung CHF  30.00

Im Weiteren entstehen Kosten durch die aufwendige Prüfung von ausländischen Dokumenten oder die Unterstellung des Namens unter das Heimatrecht, durch die Durchführung der Trauung in einer Fremdsprache oder den Beizug eines Dolmetschers oder andere zusätzliche Dienstleistungen.

Klassifikation: Familie , Zivilstand