Kanton hebt absolutes Feuerverbot im Wald auf

Die Niederschläge sowie die kühleren Temperaturen trugen dazu bei, die Waldbrandgefahr zu entschärfen. Der Kanton Luzern die Waldbrandgefahr deshalb von gross auf erheblich zurück.

10. September 2026

Gestern Mittwoch hat es in weiten Teilen des Kantons Luzern geregnet. "Die Gefahr von Waldbränden ist damit noch nicht definitiv gebannt; sie hat sich aber entschärft", schreibt die kantonale Dienstelle Landwirtschaft und Wald (lawa) in einer Mitteilung. Der Kanton Luzern hat deshalb in Absprache mit dem Feuerwehrinspektorat, der Gebäudeversicherung Luzern und mit den Zentralschweizer Kantonen beschlossen, die Waldbrandgefahr von «gross» auf «erheblich» zurückzustufen. Ab sofort gilt damit ein bedingtes Feuerverbot, wobei im nördlichen Kantonsteil besondere Vorsicht geboten ist.

Die Bevölkerung ist weiterhin aufgefordert, nur fest eingerichtete Feuerstellen zu benutzen. Aufgrund des sehr niederschlagsarmen und heissen Sommers vermochten die jüngsten Niederschläge insbesondere die Waldböden nur oberflächig zu befeuchten. Es besteht deshalb weiterhin das Risiko von Bränden, etwa durch weggeworfene Raucherwaren, den Funkenflug eines Grillfeuers oder Feuerwerkskörper Brände.

Folgende Verhaltensregeln werden daher dringend empfohlen:

  • keine Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen
  • nur fest eingerichtete Feuerstellen benutzen
  • bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
  • Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind