Mobilität

Die verkehrsplanerischen Aufgaben des Teams Ortsentwicklung umfassen die Koordination der Entwicklung von Auto-, ÖV-, Velo- und Fussverkehr mit der Siedlungsentwicklung. Es erarbeitet übergeordnete Grundlagen für die Gesamtverkehrsplanung sowie kommunale Richtpläne, etwa für Fusswege und Velowege. Zudem wirkt es in regionalen Planungen mit und stimmt sich eng mit dem Kanton ab. Über Studien und Mobilitätskonzepte trägt es zu einer siedlungsverträglichen, umwelt- und klimafreundlichen Mobilität in der Agglomeration Luzern bei.

Mobilitätsstudien

Mobilitätsstudien dienen der abgestimmten Entwicklung aller Verkehrsträger unter Berücksichtigung der Siedlungs- und Raumentwicklung. Sie analysieren Verkehrsbedürfnisse, Kapazitäten und Wirkungen und zeigen Massnahmen auf, um den Verkehrsablauf zu optimieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die erarbeiteten Konzepte bilden eine zentrale Grundlage für die Koordination kommunaler, regionaler und kantonaler Planungen.

Die Planung von Fuss- und Veloverkehr, motorisiertem Individualverkehr sowie öffentlichem Verkehr erfolgt integrativ und verkehrsträgerübergreifend. Ziel ist eine funktionale, sichere und leistungsfähige Erschliessung für alle Nutzergruppen. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte 4‑V‑Strategie, die als zentraler Grundsatz der Mobilitätsplanung gilt. Sie verfolgt das Ziel, Verkehr zu vermeiden, zu verlagern, verträglich zu gestalten und zu vernetzen.


Strassenraum

Der Strassenraum wird als multifunktionaler Raum verstanden, der Mobilität, Aufenthalt und Erschliessung vereint. Die Planung berücksichtigt Anforderungen an Verkehrssicherheit, Gestaltung, Lärmschutz und Klimaanpassung. Ziel ist eine qualitätsvolle Ausgestaltung des öffentlichen Raums unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmenden und der angrenzenden Nutzungen.