Deponieprojekt Stuben startet mit Spatenstich

Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen nun die Arbeiten für das Deponieprojekt Stuben. Die Anlage soll langfristig zu einer Verbesserung der Bodenqualität führen.

13. Januar 2026

Am Freitag, 9. Januar, fand der offizielle Spatenstich für das Deponieprojekt Stuben statt. Sepp und Michael Gloggner erklärten, dass nun die Erschliessungsarbeiten beginnen. In einem zweiten Schritt wird die eigentliche Deponie gebaut, die noch im Laufe dieses Jahres den Betrieb aufnehmen soll.

Im Gebiet Stuben entsteht eine Deponie des Typs A. Deren Bedarf sowie die Umweltverträglichkeit wurden vom Luzerner Regierungsrat im vergangenen Sommer bestätigt. In der Deponie dürfen ausschliesslich unverschmutztes Aushub- und Ausbruchmaterial gelagert werden. Dazu zählen natürliches Erdmaterial, Lockergestein sowie gebrochener Fels. Pro Jahr wird mit einem durchschnittlichen Deponievolumen von rund 50’000 bis 60’000 Kubikmetern gerechnet.

Bild (v.l.): Die Unternehmer Sepp und Michael Gloggner am Spatenstich mit Gemeinderat Hans Peter Bienz und Gemeindepräsident Daniel Gasser

Neue Fruchtfolgeflächen erwartet

Hans Peter Bienz, Gemeinderat Planung & Bau, zeigte sich am Spatenstich erfreut darüber, dass das Projekt nun realisiert wird. «Langfristig wird die Bodenqualität im Gebiet deutlich optimiert», betonte er. Bis in die 1990er-Jahre sei an diesem Standort eine Bauschuttdeponie betrieben worden, zudem gelte ein Teil des Katasters als belastet. «Mit der Deponie entstehen neue Fruchtfolgeflächen von rund vier Hektaren», so Bienz weiter.

Diese positiven Effekte seien ein wesentlicher Grund gewesen, weshalb der Gemeinderat stets hinter dem Projekt gestanden habe. Diese Haltung teilte auch die Stimmbevölkerung: Im Mai 2022 sagten die Äbikerinnen und Äbiker an der Urne Ja zur Deponiezone sowie zur damit verbundenen Teiländerung des Zonenplans und des Bau- und Zonenreglements.