Einwohnerrat berät Schulraumplanung "Campus 2.0"

Der Einwohnerrat behandelt an seiner nächsten Sitzung fünf Geschäfte aus den Bereichen Bildung, Finanzen, Verkehr und Wohnraum. Ausserdem verabschiedet er ein Ratsmitglied.

11. Juni 2026

Am Dienstag, 30. Juni 2026, tagt der Einwohnerrat zum letzten Mal vor der Sommerpause. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr. Auf der Traktandenliste stehen fünf Geschäfte und eine Verabschiedung.

Ein Schwerpunkt bildet die Schulraumplanung «Campus 2.0». Bis 2031 entstehen in Ebikon durch laufende und geplante Arealentwicklungen rund 1'130 neue Wohnungen. Dadurch werden rund 460 zusätzliche Kinder und Jugendliche erwartet, davon etwa 270 im schulrelevanten Alter zwischen vier und 14 Jahren.

Bericht enthält keine Bauentscheide

Der Planungsbericht «Campus 2.0» zeigt auf, wie die Gemeinde auf dieses Wachstum reagieren kann. Er dient dem Gemeinderat und dem Einwohnerrat als Grundlage für weitere politische Entscheide. Der Bericht enthält keine Bauentscheide, sondern zeigt mögliche Entwicklungsrichtungen und Massnahmen auf. Der Gemeinderat legt den Bericht dem Einwohnerrat zur Kenntnis vor (Link B&A).

Die externe Revisionsstelle prüft die Jahresrechnung der Gemeinde Ebikon. Der Gemeinderat und die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) empfehlen dem Einwohnerrat, den Revisionsauftrag für die Rechnungsjahre 2026 bis 2027 erneut der Balmer Etienne AG zu übertragen (Link B&A).

Franziska Häfliger (SVP) und Mitunterzeichnende haben ein Postulat über ein Handyverbot an der Volksschule Ebikon eingereicht. Der Gemeinderat kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass ein einheitliches Verbot tragbarer Informations- und Kommunikationstechnologien fachlich begründet, pädagogisch sinnvoll und rechtlich zulässig ist. Mit der Erarbeitung des Grundlagenpapiers wird das Anliegen des Postulats umgesetzt. Nachdem der Gegenstand des Postulats im Kompetenzbereich des Gemeinderates liegt, gilt es mit diesem Bericht als erledigt (Link Bericht).

SBB beantwortet Fragen zum Durchgangsbahnhof

Urs Kaufmann (Die Mitte) hat sich mit einer Schriftlichen Anfrage nach den Auswirkungen des geplanten Durchgangsbahnhofs Luzern (DBL) auf Ebikon erkundigt. Unter anderem wollte er wissen, wie weit die Planung der Baustellenzufahrt fortgeschritten ist. Der Gemeinderat und die SBB beantworten die Fragen gemäss aktuellem Kenntnisstand (Link Anfrage).

Sandra Benz (SP) reichte eine Schriftliche Anfrage zur Wohnraumstrategie der Gemeinde Ebikon ein. Sie möchte wissen, wie sich der Gemeinderat für sozialverträglichen und bezahlbaren Wohnraum einsetzt. In seiner Antwort hält er fest, dass in Ebikon erschwingliche Wohnungen verfügbar sind. Wichtig sei eine Entwicklung, die Wachstum ermöglicht, Wohnqualität schafft und gleichzeitig die soziale Durchmischung stärkt (Link Anfrage).

Einwohnerratsmitglied Martin Aregger (Die Mitte) hat seinen Rücktritt aus dem Einwohnerrat Ebikon per 1. Juli 2026 bekannt gegeben. Grund dafür ist sein Wegzug.

#einwohnerrat