09. Juni 2026
1. Betreuung organisieren
Für berufstätige Eltern kann die Ferienbetreuung eine Herausforderung darstellen. Flexible Arbeitsmodelle, Nachbarschaftshilfe, Hort oder Angebote wie der Luzerner Ferienpass und Sommerlager (z. B. Jubla, Pfadi, mssports) bieten Lösungen.
2. Ferien fair gestalten (getrennt lebende Eltern)
Klare Absprachen sind essenziell. Bei geteiltem Sorgerecht haben beide Elternteile Anspruch auf Zeit mit den Kindern. Allenfalls sind Bestimmungen der KESB oder Gerichte einzuhalten. Für Auslandreisen ist die Zustimmung des anderen Elternteils Pflicht. Eine Reisevollmacht (z. B. vom TCS) ist hilfreich.
3. Bedürfnisse der Kinder einbeziehen
Kinder wollen mitentscheiden, Jugendliche brauchen Autonomie. Ein Mix aus Action, Entspannung und Freiräumen macht Familienferien gelungen. Sammeln Sie Ideen gemeinsam – aber bleiben Sie flexibel für spontane Änderungen. Eltern bestimmen den Rahmen (Budget, Verantwortung und Verhältnismässigkeit) – gemeinsam als Familie wird der Inhalt besprochen.
4. Ferien planen: wichtige Punkte
- Altersgerechte Verkehrsmittel und Reisezeiten wählen.
- Budgetfreundliche Optionen wie Camping, reka-Ferien oder Jugendherbergen und Familienrabatte nutzen.
- Reisedokumente (Pass, ID) frühzeitig prüfen und erneuern.
- Smartphone-Nutzung im Ausland klären (Roaming-Pakete).
5. Reisen entspannt gestalten
- Packlisten mit Kindern erstellen (Lieblingsspielzeug, Kuscheltiere).
- Verpflegung, Spiele und Pausen für unterwegs einplanen.
- Reiseapotheke mit Pflastern, Medikamenten und Sonnencreme packen.
- Bildschirmzeiten festlegen und Alternativen (z. B. Ratespiele) anbieten
6. Jugendliche alleine reisen lassen
- Unter 16 Jahren: Schriftliche Einwilligung der Eltern für Auslandreisen erforderlich.
- Gültige Ausweisdokumente mitführen.
- Reisewege, Sicherheit und Notfallpläne besprechen.
- Regelmässige Kommunikation vereinbaren.
- Infos zu Reiseregeln: Jugendschutz Europa.
Link: Ausführlicher Bericht der jufa
Flyer Empfehlung Sommerzeit für Familien mit Kindern unter 5 Jahren