Pumptrack-Verein als Preisträger gefeiert

Der Verein Pumptrack Ebikon/Rontal hat eine Anlage im Schmiedhof-Park realisiert, die weit über die Ebikoner Grenzen bekannt geworden ist. Ihr Engagement mit hohem Freiwilligeneinsatz wurde am Neujahrsapéro mit dem «Äbiker Seerosepriis 2026» ausgezeichnet.

07. Januar 2026

Die Vision eines Pumptracks bestand schon 2016. Mit der Gründung des Vereins Pumptrack Ebikon/Rontal am 21. Mai 2021 wurde der Startschuss für die Sponsorensuche und zwei Jahre später für den Bau der Anlage im Schmiedhofpark gesetzt. «Für viele Äbikerinnen und Äbiker wie auch für Auswärtige entstand ein schöner Treffpunkt, insbesondere auch durch die Eröffnung der Buvette», führte Gemeinderat Mark Pfyffer aus.

Ausschlaggebend für die Wahl des Vereins Pumptrack Ebikon/Rontal als Preisträger des «Äbiker Seerosepriis 2026» waren die nachhaltige Gestaltung mit dem Naschgarten als Ergänzung und der hohe freiwillige Einsatz. Im Interview mit Katrin Kaufmann-Lang, die am Neujahrsapéro zum letzten Mal als Präsidentin der Seerosepriis-Kommission agierte, erfuhren die Anwesenden, dass Vereinspräsident Claude Wigert, etwa am Neujahrstag auf der Anlage Abfall, wie Überreste von Feuerwerk, einsammelte.

Präsidiums-Wechsel

Kathrin Kaufmann-Lang wurde 2016 in die Seerosepriis-Kommission gewählt und übernahm Ende 2019 das Präsidium. Als dienstältestes Mitglied tritt sie nun zurück respektive übergab ihr Amt am Neujahrsapéro an Hans Bussmann. «Kathrin Kaufmann war wie ein Wirbelwind», sagte Bussmann. «Eine offene, lachende und sehr spontane Persönlichkeit mit Energie für vier.» Neu in die Seerosepriis-Kommission wurde weiter Andrea Sturm-Suter gewählt.

Neujahrs-Ansprache des Einwohnerratspräsidenten

«Gerade heute können wir nicht einfach der Tagesordnung übergehen», hielt Einwohnerratspräsident Stefan Bründler in seiner Neujahrs-Ansprache fest und widmete einige Worte dem schrecklichen Geschehnis in Crans-Montana: «Dieses erinnert uns daran, wie fragil das Leben ist und wie schnell sich alles ändern kann. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Angehörigen und all jenen, die mit den Folgen der Tragödie leben müssen. Ein solches Ereignis mahnt uns, das Miteinander nicht als selbstverständlich anzuschauen, sondern mit mehr Achtsamkeit, Mitgefühl und Respekt aufeinander zuzugehen».

Bründler betonte ferner, dass es ihm in seinem Präsidialjahr wichtig sei, die Wünsche und Sorgen der Ebikonerinnen und Ebikoner ernst zu nehmen und in seine politische Arbeit einzubringen.